H-Boot Verslag 1

Nach mehr als 40 Jahre Segeln (angefangen am Niederrhein auf den kleinen Gewässern auf 16 m², weiter nach dem Studium in Stevensweert, nachher Roermond mit verschiedenen Kajütjachten), bin ich letztendlich nach sieben Jahren als Rentner in Zeeland jetzt bei M&R gelandet.

 

Grund dafür ist die Lage des Hafens direkt am Gewässer, denn ich wollte Segeln und nicht Motoren.

 

Regatta gesegelt habe ich schon öfter auf den Grindgaten bei Thorn, Ophoven, auch schon bei den Wettstreiten von M&R und Hertha in der Zeit, bevor ich nach Zeeland ging. Allerdings immer mit großen Kajütjachten.

 

Aufgenommen im Club wurde ich dann letztes Jahr, nachdem ich mir ein H-

Boot gekauft habe. Wobei die Segler am Steg L sowie der Vorstand des Vereins mich wirklich aufnahmen und positiv motivierten, aktiv am Vereinsleben teilzunehmen.

 

Das bedeutete für mich auch die Beteiligung an den Wettstreiten.

Nach drei Regatten allein und zu zweit habe ich mich dann zur ONK H-Boot 2017 gemeldet. Zu sagen ist, so richtig habe ich mich noch nicht an das Segeln mit dem H-Boot gewöhnt. Ich finde den richtigen Trimm noch nicht und auch nicht das Gefühl für das Boot.

 

Jetzt zur Regatta

Mein Team bestand außer mir aus:

 

  • Jürgen, hat seit fünf Jahren seinen Segelschein, hat jedoch wenig gesegelt und zwei Regatten mitgesegelt.
  • Jan, ein Süd Holländer, wurde über Hans Peulen vermittelt, segelt seit letztes Jahr ein H-Boot, hat schon Regatten gesegelt, auch mit Spinnaker.

 

Wir segelten nach dem Grundsatz: Nicht gewinnen, sondern die gute Stimmung ist wichtig, auch wenn’s nicht so richtig läuft!

 

Regatta:

  • Vorbereitung keine, noch nie miteinander gesegelt
  • 9 Starts, von meiner Seite nicht super, aber ich denke, teilweise i.O.
  • Wind (beaufort): 1. Tag 3-5       2. Tag 3-8,      3. Tag 2 - nichts
  • 1. Tag: Spifall ausgelaufen beim Spinnaker-Manöver. Zwei Personen gingen über Bord und wurden wieder aufgepickt.
  • 2. Tag lief dann ohne besondere Vorkommnisse. Wir wurden dabei immer besser, und es war auch nicht immer der 15. Platz (15 Teilnehmer). Ausfälle gab es ebenfalls bei den anderen. Vielleicht war es gut, dass wir keinen Spinnaker fahren konnten.
  • 3. Tag: wenig Wind, ohne Spinnaker läuft dann nur noch wenig beim H-Boot.
  • Die beiden Abende, die Rundfahrt und die Feier im Vereinslokal Thuishaven waren Spitze, die Dinner hervorragend, Hans hatte sich dabei übertroffen. Es waren stimmungsvolle Abende.
  • Für Frühstück, Lunchpaket kann man Aiga und Hans nur loben.
  • Organisation, das sogenannte Palaver vor dem Start und die Siegerehrung mit dem Limburgischen Charme fanden vollen Anklang.
  • Die ganze Regatta-Organisation, das immer wieder neue Ausrichten der Bahnen, war professionell. Die Länge der Strecken und die Anzahl der Durchläufe waren dem Wind optimal angepasst.

 

Abschließend, möchte ich besonders betonen, dass die Teilnehmer der Regatta und Mitglieder von M&R alle einen Neuling motivierten, durch positive freundliche Zustimmung bei einer solchen Regatta mitzumachen.

 

Danke, es war super, es waren drei schöne Tage, ich denke ich spreche auch für das Team GER 1591.

 

Übrigens, wir erreichten von den 15 Plätzen den 15ten, und waren zufrieden damit. Uns fehlt eben noch Training, Training und nochmals Training.

 

Lothar

Das erste Mal mit dem H-Boot bei der ONK H-Boot